Microsoft bestätigt Windows 10 Pro for Workstation – ZDNet.de

Die neue Variante erscheint zusammen mit dem Fall Creators Update. Sie erweitert den Hardware-Support auf bis zu 4 CPUs und bis zu 6 TByte RAM. Neu sind auch der Support für ReFS und SMB Direct.

Microsoft[1] hat eine neue Variante seines Desktop-Betriebssystems Windows 10[2] angekündigt. Windows 10 Pro for Workstations bietet nach Angaben des Unternehmens „besonderen Support für servergleiche Hardware und ist für anspruchsvolle Bedürfnisse von geschäftskritischen und rechenintensiven Arbeitslasten entwickelt worden“. Erste Informationen dazu waren Anfang Juni durchgesickert[3]. Sie wurden nun im Wesentlichen auch offiziell bestätigt.

Logo Windows 10 (Bild: Microsoft)„Wir wissen, dass Power-User besondere Ansprüche haben und wir nehmen die Rückmeldungen, die wir erhalten, sehr ernst“, schreibt Klaus Diaconu[4], Partner Group Manager for Windows and Devices bei Microsoft. Er bezeichnete die Workstation-Version zudem als „High-End-Ausgabe“ von Windows 10 Pro.

Zum Funktionsumfang von Windows 10 Pro for Workstations gehört das Dateisystem ReFS (Resilient File System). Es soll Vorteile bei der Verwaltung sehr großer Volumes sowie eine cloudähnliche Ausfallsicherheit auf fehlertoleranten Speichermedien bieten. Zudem unterstützt das Betriebssystem nicht volatilen Arbeitsspeicher (NVDIMM-N), der Inhalte auch bei Stromverlust speichert.

SMB Direct soll den Austausch von Dateien über Netzwerkkarten mit Remote Direct Memory Access (RDMA) beschleunigen. Netzwerkkarten mit RDMA-Funktionen arbeiten laut Microsoft mit voller Geschwindigkeit bei sehr geringen Latenzen und geringer CPU-Auslastung.

Windows 10 Pro for Workstation (Bild: Microsoft)„Einer der wichtigsten Kritikpunkte unserer Windows-Insider waren die Grenzen bei der Nutzung der Leistung ihrer Rechner“, ergänzte Diaconu. „Deswegen weiten wir den Hardware-Support mit Windows 10 Pro for Workstations aus. Nutzer sind jetzt in der Lage, Windows 10 Pro for Workstations auf Geräten mit High-Performance-Konfigurationen auszuführen, wie Intel[5]-Xeon- oder AMD-Opteron-Prozessoren mit bis zu 4 CPUs und bis zu 6 TByte Arbeitsspeicher“. Windows 10 Pro unterstütze lediglich 2 CPUs und bis zu 2 TByte RAM.

Windows 10 Fall Creators Update mit vielen Neuerungen[6]

Microsoft veröffentlicht mit der Build 16226 eine weitere Insider Preview des „Fall Creators Updates“ auch Redstone 3 genannt. Darin sind zahlreiche Neuerungen integriert, die im Herbst mit dem Fall Creators Update in die reguläre Windows-10-Version einfließen sollen.

Windows 10 Pro for Workstations soll zusammen mit dem Fall Creators Update[7] verfügbar sein, das im September erwartet wird. Es erweitert das vorhandene Windows-10-Sortiment, dass anfänglich aus drei Varianten für Embedded- und IoT[8]-Geräte sowie die Versionen Home, Mobile, Pro, Enterprise, Education und Mobile Enterprise bestand. Hinzu kamen zuletzt Windows 10 S sowie die Abo-Versionen Windows 10 Enterprise E3 und E5.

[mit Material von Mary Jo Foley, ZDNet.com[9]]

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Von Software Defined bis Composable – Neue Architekturansätze im Datacenter[10]

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Quelle:

www.zdnet.de

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